Qualitätskriterien Selbsthilfefreundliches Krankenhaus

  1. Um sich über Selbsthilfe zu informieren, werden Räume, Infrastruktur und Präsentationsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt, deren Gestaltung sich an den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten beziehungsweise deren Angehörigen sowie Selbsthilfegruppen orientiert.
  2. Patientinnen und Patienten beziehungsweise deren Angehörige werden regelhaft und persönlich über die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe informiert. Sie erhalten Informationsmaterial und werden gegebenenfalls auf Besuchsdienst und Sprechzeiten im Krankenhaus aufmerksam gemacht.
  3. Selbsthilfegruppen werden in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt und treten gegenüber der Fachöffentlichkeit als Kooperationspartner auf.
  4. Das Krankenhaus hat eine/einen Selbsthilfebeauftragte/n benannt.
  5. Zwischen Selbsthilfegruppen/Selbsthilfeunterstützungsstelle und Krankenhaus findet ein regelmäßiger Informations- und Erfahrungsaustausch statt.
  6. In die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Selbsthilfe sind Selbsthilfegruppen beziehungsweise die Selbsthilfeunterstützungsstelle einbezogen.
  7. Das Krankenhaus ermöglicht Selbsthilfegruppen die Mitwirkung an Qualitätszirkeln, Ethik-Kommissionen und ähnlichem.
  8. Die Kooperation mit einer Selbsthilfegruppe und/oder Selbsthilfeunterstützungsstelle ist formal beschlossen und dokumentiert. Projekt Selbsthilfefreundliches Krankenhaus NRW Die Qualitätskriterien wurden entwickelt in dem Modellprojekt "Qualitätssiegel Selbsthilfefreundliches Krankenhaus", Hamburg 2006.tl_files/images/content/logos/Paritaetischer_Logo_ausgezeichnet_ROT_klein.jpg

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Patienteninformationen:
Selbsthilfefreundliches
Krankenhaus